Nicht ohne meine Mitarbeiter! - Wie Sie den Praxisumbau stressfrei angehen.

Nicht ohne meine Mitarbeiter! - Wie Sie den Praxisumbau stressfrei angehen.

08. April 2015

Bei einem Kundentermin vor Ort kam eine Praxismitarbeiterin mit Ihren Sorgen und Wünschen auf uns zu. Die Mitarbeiterin wünschte sich, dass für einen besseren Ablauf am Praxisempfang alles an seinem Platz verstaut sein soll. Das heißt, es sollten neue, funktionale Möbel her. Das war neu für uns, wo doch die Empfangsmitarbeiter sonst an ihren Haftnotizen, Kunstblumen und der Urlaubskarte der Kollegin aus dem letzten Sommer hängen und üblicherweise eher der oder die Praxisinhaber/in seine Umbauwünsche an uns heranträgt.

Sollte nicht der Arzt seine Mitarbeiter schon im Vornherein einbeziehen? Ihre Meinung zu eigenen Ideen einholen? Wir finden JA, denn…

Mitgestalten motiviert

Eine Arztpraxis zu gestalten, heißt in allererster Linie einen Ort des Wohlbefindens zu schaffen.  Ein ansprechendes Praxiskonzept kann dann nicht nur die Bindung Ihrer Patienten an Ihre Praxis fördern, sondern auch die Motivation Ihrer Mitarbeiter stärken.
Ihre Mitarbeiter werden Veränderungen jedoch nicht immer vorbehaltlos akzeptieren. Sie werden es Ihnen gegenüber nicht unbedingt direkt äußern, sondern Ihre Kritik eher untereinander besprechen. Das kann dann schnell zu negativen Spannungen führen und die Atmosphäre trüben.

Damit das nicht passiert, sollten Sie Ihr Team ernst nehmen und es schon im Planungsprozess mit einbeziehen.

Die räumliche Funktionalität hat dabei oberste Priorität bei der Erarbeitung eines Praxiskonzeptes. Denn hier wird die Basis für ein erfolgreiches, effizientes Arbeiten geschaffen. In einer schlecht geplanten Praxis werden laut Untersuchungen bis zu 30% der Arbeitszeit verschenkt und damit auch Mitarbeiter demotiviert.


Fragen stellen

Beginnen Sie also bei der Planung damit, die Themen Ihres Teams abzufragen, z.B.:

  • Was finden Ihre Mitarbeiter verbesserungswürdig?
  • Ist Diskretion am Empfang gewährt?
  • Was ist schon optimal gelöst?
  • Was sagen Patienten zu den jetzigen Räumlichkeiten?
  • Welche Ideen haben Sie vielleicht schon?


Selbstkritik üben

Zu guter Letzt können Sie einen Selbstversuch starten und sich selbst einmal wachen Auges in Ihr Wartezimmer und die Behandlungsräume begeben. Fühlen Sie sich selbst wohl? Ist alles noch aktuell?

In diesem Sinne: Gestalten Sie Ihre Praxis für sich, Ihr Team und Ihre Patienten.

 

Bildquelle: shutterstock.com

2 Kommentare
von Katrin Roßner am 19.05.2015
Liebe Jana,
es ist natürlich schade, wenn Mitarbeiter in der Planungsphase nicht mit einbezogen werden. Ich hoffe, dass Sie und Ihre Kollegen sich mittlerweile wieder wohlfühlen in den neuen Praxisräumen. Haben Sie denn das Gespräch mit Ihrem Chef gesucht? Oder in irgendeiner Weise Feedback geben können?

Ihre Katrin Roßner
vom Team der Geilert GmbH
von Jana V. am 19.05.2015
Genau das hätte ich mal meinem Chef vorlegen müssen! Wir wurden nämlich nicht gefragt und hatten ganz schön zu tun, uns an den Umbau und all die neuen Dinge zu gewöhnen...schade.
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